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Hitler war sehr
an Norwegen und an der Nord-Flanke interessiert. Gegen den
Rat seines Stabes gab er den Befehl am 9 April 1940, für den
Angriff von Narvik. Der Zweck des Angriffs war den Hafen von
Narvik zu erobern um das Ausschiffen von Eisenerz aus
Schweden zu sichern.
Das Erz war für
Deutschland wichtig. Die Deutschen kontrollierten 1940,
nach dem Sieg über Europa eine jährliche Produktion von
über 26 Millionen Tonnen Eisenerz, doch das schwedische
Eisenerz eignete sich speziell für die Herstellung von Stahl
für die Waffenproduktion, damit hatte Narvik großben
strategischen Wert.
Nach zwei
britischen Angriffen auf den Lofoten 1941 war Hitler darüber
überzeugt das eine Invasion von den Alliierten im Gebiet von
Narvik komme würde. Nach deutscher Auffassung wollten die
Alliierten sich die Kontrolle
über den Eisenerz und den Hafen von Narvik sichern. Der
Angriff gegen die Lofoten wurde als so genannte bewaffnete
Erkundung vor dem endlichen
Angriff aufgefasst. Der deutsche Gegenzug war ein
gewaltiger Ausbau an
der Küstenbefestigung, um den Schiffsverkehr gegen Westen
und Norden
von Narvik zu kontrollierten. Fast ein Viertel von den
größten Küstfestungen
die in Norwegen von den Deutschen gebaut wurden, waren in
den Gebieten
Ofoten, Lofoten, Vesterålen und Harstad.
8 Stück der 40,6
cm Kanonen wurden nordwärts geschickt und sollten für
diesen Ausbau verwendet werden. Teile von den Jahren 1941
und 1942
benutzten die Deutschen zum rekognoszieren, ausmessen und um
zu bestimmen
was wo gebaut werden sollte. 1942 bekam die Organisation
Todt den Auftrag
und man hat mit dem Bauen in Trondenes und Steigen
angefangen. Die
russischen Kriegsgefangenen waren so zu sagen
Sklavenarbeiter und machten
alle Schwerarbeit, und die Grobarbeit. Frühjahr 1943 waren
die ersten Kanonenbunker und Türme für das Probeschiessen
fertig gestellt. Die Zeit
danach, den Rest der Kriegsjahre wurden für weiteren Ausbau,
Kamuflasje
und Nahverteidigung benutzt.
Die Kanonen
wurden nie im laufe des Krieges im Kampf gegen die Alliierte
benutzt.
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